
STABSSTELLE DES REKTORS | TEILZEIT (70%) | ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT | TVL E13 | BEFRISTET
Die Universität Stuttgart ist eine der führenden deutschen Forschungsuniversitäten. Sie steht mit ihrem Stuttgarter Weg für eine interdisziplinäre Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf der Grundlage disziplinärer Spitzenforschung.
In der direkt dem Rektor zugeordneten Stabsstelle Gremien- und Berufungsmanagement ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle in Teilzeit (70%) zu besetzen als
Referent*in für Chancengerechtigkeit in Berufungsverfahren (w/m/d)
Faire und transparente Berufungsverfahren sind ein zentraler Baustein für die Qualität und Zukunftsfähigkeit einer Universität. Die Personalauswahl muss so gestaltet sein, dass wissenschaftliche Exzellenz und Potenzial unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialem Hintergrund oder anderen persönlichen Merkmalen erkannt und bewertet werden kann.
Dafür suchen wir eine engagierte und konzeptionell starke Persönlichkeit, die ein hochschulweites Schulungs- und Trainingskonzept für chancengerechte Berufungsverfahren entwickelt und dessen Umsetzung begleitet. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines praxisorientierten und nachhaltigen Qualifizierungsangebots, das Mitglieder von Berufungskommissionen und weitere an Berufungsverfahren beteiligte Personen für Fragen der Chancen- und insbesondere der Geschlechtergerechtigkeit sensibilisiert und ihnen konkrete Instrumente für eine faire und reflektierte Gestaltung von Auswahlprozessen an die Hand gibt.
Ihre Aufgaben:
Sie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Konzeption und Implementierung eines strategischen und ganzheitlichen Qualifizierungsangebots zur Förderung der Chancengerechtigkeit in Berufungsverfahren und sind die zentrale Ansprechperson für Verantwortliche und Beteiligte zu gleichstellungs- und chancengerechtigkeitsrelevanten Fragen in Berufungsverfahren. Dabei arbeiten Sie eng mit Universitätsleitung und weiteren relevanten Akteur*innen aus den Dezernaten und Stabsstellen zusammen und übernehmen eine Schnittstellenfunktion zur Stabsstelle für Inklusive Universitätskultur, in der die Stelle anteilig verortet wird. Zu Ihren Aufgaben gehören:
die Konzeption von interaktiven, zielgruppenspezifischen Qualifizierungsangeboten und E-Learnings mit einem Schwerpunkt auf geschlechtergerechte Berufungsverfahren und Unconscious Bias
die Durchführung von Präsenz-Workshops und maßgeschneiderten Trainings im Rahmen eines Pilotprojekts sowie die universitätsweite Implementierung von geeigneten E-Learnings
die Konzeption und Erstellung von Lernmaterialien, Leitfäden, Handlungshilfen und weiteren praxisorientierten Unterstützungsangeboten
die Beratung und Sensibilisierung zur chancen- und gendergerechten Gestaltung von Berufungsverfahren und die Vermittlung konkreter Methoden und geeigneter Instrumente zur Förderung einer strukturierten, transparenten und fairen Bewertung von Kandidat*innen
die Beobachtung und Analyse aktueller Entwicklungen, wissenschaftlicher Erkenntnisse und Best Practices im Bereich akademischer Personalauswahl und wissenschaftlicher Personalgewinnung sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen
die Mitwirkung an der Weiterentwicklung und Qualitätssicherung chancengerechter Berufungs- und Auswahlverfahren sowie darauf aufbauend die Evaluation und Weiterentwicklung der Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote
die Koordination aller gleichstellungsfördernden Maßnahmen im Rahmen des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern sowie die administrative Abwicklung des Förderprogramms
Ihr Profil:
Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Masterabschluss oder vergleichbar), haben Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Workshops, Schulungen oder vergleichbaren Qualifizierungsformaten sowie von digitalen Lern- und Informationsangeboten und können auf ein fundiertes Fachwissen zu Unconscious Bias und anderen Einflussfaktoren bei Auswahlentscheidungen zurückgreifen. Besonders wichtig sind uns zudem:
ein reflektiertes Verständnis von Chancengerechtigkeit, Gleichstellung und Diversität im Hochschul- und Wissenschaftskontext
Kenntnisse der Strukturen und Prozesse von Hochschulen und des Wissenschaftssystems sowie nach Möglichkeit auch des deutschen Berufungssystems
die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse und komplexe Inhalte zielgruppengerecht, verständlich und praxisorientiert aufzubereiten und zu vermitteln
ausgeprägte konzeptionelle Fähigkeiten sowie eine von Eigeninitiative geprägte, strukturierte und ergebnisorientierte Arbeitsweise
ein sicheres Auftreten im Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen und Hierarchieebenen, ein souveränes, wertschätzendes und inklusives Kommunikationsverhalten und die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und überzeugend und konstruktiv zu beraten
sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Was Sie erwartet:
Sie übernehmen eine sichtbare und strategisch relevante Aufgabe bei der Weiterentwicklung unserer Berufungskultur und haben die Möglichkeit, ein hochschulweites Qualifizierungsangebot von Grund auf zu konzipieren und aufzubauen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen:
Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben mit vielfältigen Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung
Teamübergreifendes Arbeiten in zwei eng miteinander verbundenen, hochmotivierten Teams mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven und Kompetenzen
Einen Arbeitsplatz an beiden Teamstandorten auf dem Campus Stadtmitte sowie die Nutzung des Co-Working Space auf dem Campus Vaihingen
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und ein breites, interdisziplinäres Arbeitsumfeld, das fachliche und persönliche Weiterentwicklung ermöglicht
eine befristete Teilzeitstelle mit attraktiver Vergütung und Arbeitsbedingungen gemäß TV-L sowie den umfassenden Sozialleistungen des Öffentlichen Dienstes
flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten, großzügige Regelungen zum ortsunabhängigen Arbeiten sowie ein vielseitiges Weiterbildungsangebot
Die Stelle wird finanziert aus Mitteln des Professorinnenprogramms 2030 und ist zunächst befristet bis zum 30.11.2031. Die Universität Stuttgart strebt im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine Weiterbeschäftigung an.
Sollten Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei mit dem Stichwort „Referent*in für Chancengerechtigkeit in Berufungsverfahren“ bis zum 13.12.2026 per Mail an jobs-gbm@rektorat.uni-stuttgart.de.
Für Fragen steht Ihnen Dr. Felix Rehschuh, Leiter der Stabsstelle Gremien- und Berufungsmanagement (Tel. 0711 / 685-81050), gerne zu Verfügung.
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Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Die Einstellung erfolgt durch die Zentrale Verwaltung. Bewerbungs- und Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden.
Informationen nach Artikel 13 DS-GVO zum Umgang mit Bewerber*innendaten finden Sie unter uni-stuttgart.de/datenschutz/bewerbung.
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Bewerbungsfrist
13.12.2026