Wie lange geht der Sommer? Eine Frage – viele Antworten.

Studierendenleben

26.02.2026

Wie lange geht der Sommer? Eine Frage – viele Antworten.

Der Sommer im Kalender

Kalendarisch beginnt der Sommer zur Sommersonnenwende (meist um den 21. Juni) und endet zur Tagundnachtgleiche im September. Das ist die klare, offizielle Antwort. Im Alltag fühlt sich diese Spanne aber selten so eindeutig an.

Der Sommer im Uni-Rhythmus

Im Hochschulkontext wird „Sommer“ oft nicht nach Datum gemessen, sondern nach Terminen. Für viele beginnt er erst nach Abgaben, Prüfungen oder der letzten Präsentation. Manchmal ist das schon im Juli, manchmal zieht es sich bis weit in den August. Und dann ist plötzlich „Sommer“ – aber gefühlt mit Countdown.

Vorlesungsfreie Zeit: Pause oder nur ein anderes Tempo?

Die vorlesungsfreie Zeit klingt nach Ferien, ist aber oft eher ein Moduswechsel. Wer Prüfungen schreibt, Hausarbeiten fertigstellt oder ein Praktikum macht, erlebt den Sommer nicht als durchgängige Freizeit. Der Sommer ist dann nicht weg – er läuft nur neben Verpflichtungen her.

Der Sommer als Job- und Geldphase

Für viele ist die warme Jahreszeit die große Gelegenheit, das Konto aufzubessern: Saisonjobs, Gastro, Events, Messearbeit, Nachhilfe mit mehr Stunden. Aus dieser Perspektive geht der Sommer genau so lange, wie es Schichten gibt – manchmal bis kurz vor dem nächsten Semesterstart.

Der Sommer als Reisezeit

Andere verbinden Sommer vor allem mit Tapetenwechsel. Kurze Trips, Interrail, Heimatbesuche, Festivalwochenenden oder einfach ein paar Tage raus. Dann lautet die eigentliche Frage nicht „Wie lange geht der Sommer?“, sondern: Wie viele freie Tage bekomme ich zusammen – und wie viel davon fühlt sich wirklich nach Sommer an?

Der Sommer als Wetter – und als Stimmung

Meteorologisch wird Sommer oft über Temperaturmittel definiert. Gefühlt reicht aber manchmal ein warmer Abend mit Licht bis 22 Uhr, und schon ist Sommer – auch wenn der Kalender etwas anderes sagt. Umgekehrt kann er „vorbei“ wirken, sobald es morgens kühl wird und die Abende schneller dunkel werden.

Der Sommer im Kopf

Es gibt auch eine psychologische Perspektive: Sommer ist die Phase, in der vieles leichter wirkt. Mehr draußen, mehr Energie, mehr „es geht was“. Manchmal endet der Sommer nicht mit September, sondern mit dem Moment, in dem der Alltag wieder eng getaktet ist und Termine dominieren.

Wie lange geht der Sommer? Es kommt darauf an …

Die Antwort ist nicht ein Datum, sondern eine Mischung aus Rhythmus, Wetter und Lebensphase. Für manche endet er mit der letzten Prüfung, für andere mit dem letzten Sommerschichtplan, für wieder andere erst, wenn die ersten Pullis wieder Standard werden. Der Sommer ist weniger eine Zahl im Kalender – und mehr die Art, wie sich die Zeit anfühlt.

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