Was kann man alles studieren? Ein Überblick aus der Vogelperspektive

Studierendenleben

25.02.2026

Was kann man alles studieren? Ein Überblick aus der Vogelperspektive

Die großen Studienfelder im Überblick

Wenn Studenten überlegen “**Was kann man alles studieren?**”, lohnt sich ein Blick auf die klassischen Fachrichtungen. Die meisten Studiengänge lassen sich grob in einige große Felder einteilen:

  • Geisteswissenschaften: Sprache, Kultur, Geschichte, Philosophie – oft mit viel Lesen, Schreiben und Interpretieren.
  • Sozialwissenschaften: Gesellschaft, Politik, Kommunikation, Bildung – häufig mit Fokus auf Menschen, Strukturen und Entwicklungen.
  • Wirtschaft und Management: Organisation, Märkte, Finanzen, Unternehmensführung – meist analytisch, oft mit Praxisbezug.
  • Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik, Umwelt – stark methodisch, häufig mit Labor- oder Forschungsanteilen.
  • Ingenieurwissenschaften und Technik: Maschinen, Bau, Elektrotechnik, Informatik – oft lösungsorientiert und anwendungsnah.
  • Gesundheit und Medizin: von Therapie und Prävention bis zur klinischen Versorgung – in der Regel sehr strukturiert und praxisintensiv.
  • Kunst, Design und Medien: Gestaltung, Musik, Film, kreative Konzepte – häufig projektbasiert und mit Eignungsanforderungen.
  • Recht und Verwaltung: Regeln, Systeme, Institutionen – oft textlastig, formal und klar strukturiert.

Diese Felder sind keine starren Schubladen. Viele Studiengänge liegen dazwischen oder kombinieren mehrere Bereiche.

Interdisziplinär: Wenn Studiengänge Grenzen überschreiten

Ein wichtiger Trend ist die Verbindung von Disziplinen. Wer sich fragt: “**Was kann man alles studieren?**”, stößt schnell auf Studiengänge, die mehrere Perspektiven zusammenbringen. Das kann bedeuten: Technik plus Wirtschaft, Psychologie plus Digitalisierung oder Umwelt plus Politik.

Solche Kombinationen können spannend sein, weil sie zu modernen Berufsfeldern passen. Gleichzeitig erfordern sie oft mehr Orientierung, weil sie nicht immer einem klaren klassischen Berufsbild folgen.

Praxisnah oder theoretisch: Unterschiedliche Studienlogiken

Studiengänge unterscheiden sich nicht nur im Inhalt, sondern auch darin, wie sie „ticken“. Manche sind stärker theoretisch und wissenschaftlich ausgerichtet, andere setzen auf praktische Projekte, Laborarbeit oder Praxisphasen.

Für Studenten ist das wichtig, weil es den Alltag im Studium stark beeinflusst: Lernstil, Prüfungsformen, Zeitaufwand und auch die Frage, wie eng oder frei der Stundenplan ist.

Was kann man alles studieren – und wie findet man den passenden Bereich?

Bei der riesigen Auswahl ist es normal, erstmal keine klare Antwort zu haben. Hilfreich ist es, die Frage: “Was kann man alles studieren?,” in kleinere Fragen zu zerlegen:

  • Interessieren dich eher Menschen, Daten, Texte oder Technik?
  • Magst du klare Strukturen oder mehr Freiheit?
  • Willst du stark praxisbezogen arbeiten oder eher wissenschaftlich?
  • Suchst du ein breites Feld oder eine klare Spezialisierung?

Wer so startet, findet meist schneller eine Richtung, ohne sich sofort auf einen konkreten Studiengang festnageln zu müssen.

Vom Überblick zur Entscheidung

Was kann man alles studieren? Sehr viel – und das ist gleichzeitig Chance und Herausforderung. Aus der Vogelperspektive helfen große Fachbereiche, Studienlogiken und Interessenfelder dabei, Orientierung zu gewinnen. Der nächste Schritt ist dann nicht sofort die perfekte Entscheidung, sondern eine Richtung, die sich stimmig anfühlt.

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