Studierendenleben
01.04.2026
Der Verlustvortrag für Studenten ist ein steuerliches Prinzip. Dabei werden Ausgaben, die während des Studiums entstehen, als Verlust beim Finanzamt festgestellt und in zukünftige Jahre übertragen.
Das bedeutet: Wenn Studierende während des Studiums mehr Kosten als Einnahmen haben, können diese Verluste später mit einem Einkommen verrechnet werden.
Beim Verlustvortrag für Studenten können viele typische Ausgaben rund um das Studium eine Rolle spielen. Dazu gehören zum Beispiel:
Diese Kosten können in der Steuererklärung angegeben werden, auch wenn während des Studiums noch kein oder nur wenig Einkommen vorhanden ist.
Der Verlustvortrag für Studenten wird besonders interessant, wenn nach dem Studium ein erstes Einkommen erzielt wird. Die zuvor angesammelten Verluste können dann mit dem Gehalt verrechnet werden.
Dadurch reduziert sich das zu versteuernde Einkommen – und damit auch die Steuerlast.
Um den Verlustvortrag für Studenten zu nutzen, muss eine Steuererklärung beim Finanzamt abgegeben werden. Das Finanzamt stellt dann die Höhe des Verlustes fest und überträgt ihn automatisch in die folgenden Jahre.
Wichtig ist, alle relevanten Belege und Kosten sorgfältig zu dokumentieren.
Der Verlustvortrag ist ein oft unterschätztes Instrument der Studienfinanzierung. Wer seine Ausgaben während des Studiums dokumentiert und steuerlich geltend macht, kann später beim Berufseinstieg finanziell profitieren.
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