Studierendenleben
30.03.2026
Das Studium Generale ist ein Angebot vieler Hochschulen, bei dem Studierende Veranstaltungen außerhalb ihres eigentlichen Studienfachs besuchen können. Ziel ist es, einen breiteren akademischen Blick zu ermöglichen.
Dabei geht es weniger um fachliche Spezialisierung, sondern um allgemeine Bildung, gesellschaftliche Themen und interdisziplinäre Perspektiven.
Viele Universitäten und Hochschulen möchten mit dem Studium Generale Studierende dazu ermutigen, über den eigenen Fachbereich hinauszudenken. Wissenschaftliche Fragestellungen lassen sich oft besser verstehen, wenn man sie aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.
Vorlesungen, Ringveranstaltungen oder Diskussionsrunden greifen deshalb häufig Themen auf, die mehrere Disziplinen verbinden.
Das Studium Generale umfasst meist Veranstaltungen aus unterschiedlichen Bereichen. Typische Themen sind zum Beispiel:
Die Veranstaltungen sind häufig offen gestaltet und richten sich an Studierende aus allen Fachrichtungen.
An manchen Hochschulen ist das Studium Generale freiwillig und dient vor allem der persönlichen Weiterbildung. In anderen Studiengängen kann es auch Bestandteil des Curriculums sein und mit Leistungspunkten angerechnet werden.
Ob und wie stark das Angebot in den Studienplan integriert ist, hängt von der jeweiligen Hochschule ab.
Das Studium Generale zeigt, dass Studium mehr sein kann als die Spezialisierung auf ein einzelnes Fachgebiet. Wer sich darauf einlässt, erweitert nicht nur sein Wissen, sondern lernt auch, komplexe Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
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