Studierendenleben
27.07.2026
Das beliebte Förderprogramm der Europäischen Union richtet sich an Studierende, die zum Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts mindestens ein Jahr an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind und einen Aufenthalt an einer Partneruniversität im europäischen Ausland planen. Ein riesiger Vorteil beim Erasmus Stipendium ist, dass es sich um eine leistungsunabhängige Förderung handelt. Du musst also keine Bestnoten vorweisen, um eine Zusage zu erhalten – im Fokus stehen vielmehr deine Motivation und dein Engagement für das interkulturelle Abenteuer.
Der größte Pluspunkt: Während deines Auslandsaufenthalts werden dir die Studiengebühren an der Partnerhochschule komplett erlassen. Das spart dir oft mehrere tausend Euro.
Die Höhe des monatlichen Zuschusses hängt vom Zielland ab. Die Länder sind in drei Gruppen unterteilt: Für Länder mit hohen Lebenshaltungskosten (wie Dänemark oder Irland) gibt es die höchste Förderung, während es bei Ländern mit niedrigeren Kosten (wie Polen oder Bulgarien) entsprechend angepasst ist. Die monatlichen Beträge liegen im aktuellen akademischen Jahr meist zwischen 490 und 600 Euro. Wer zusätzlich aus einer einkommensschwächeren Familie kommt oder eine chronische Erkrankung hat, kann über sogenannte „Social Top-Ups“ noch einmal bis zu 250 Euro extra erhalten.
Damit die Bewerbung für das Erasmus Stipendium reibungslos verläuft, solltest du dich frühzeitig mit dem International Office deiner eigenen Hochschule in Verbindung setzen. Die Planungen beginnen idealerweise ein Jahr vor dem eigentlichen Start.
Nach der Zusage füllst du das sogenannte „Learning Agreement“ aus, das sicherstellt, dass deine im Ausland erbrachten Leistungen später auch in Deutschland voll anerkannt werden. Wer diese Schritte meistert und das Erasmus Stipendium ergattert, geht ohne finanziellen Druck in die spannendsten Monate seiner akademischen Laufbahn.
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