Wiss. Mitarbeit (m/w/d) Post doc, Projekt 0,5 EG 13 TV-L befr., Inst. f. Grundschulpädagogik, FB 1 - Koblenz

FB1: Bildungswissenschaften
Raum Koblenz

Dein Job

Die Universität Koblenz ist die jüngste Universität Deutschlands – und hat gleichzeitig eine lange akademische Tradition. Fächer- und einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit sowie kurze Wege auf dem Campus prägen den Universitätsalltag. Als die interdisziplinäre Universität im Norden von Rheinland-Pfalz mit über 9.700 Studierenden leben wir Wissen-Transformation-Innovation in unseren Profilbereichen „Bildung“, „Informatik“, „Kultur und Vermittlung“ sowie „Material und Umwelt“. Wir stehen für eine zukunftsweisende Lehrkräftebildung für alle Schulformen und gestalten den Transfer in die Gesellschaft und die regionale Wirtschaft.

Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die weitere Entwicklung mit!

 

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine wiss. Mitarbeiterin/einen wiss. Mitarbeiter (m/w/d)

Post-Doc am Institut für Grundschulpädagogik, FB 1: Bildungswissenschaften


Die Beschäftigung erfolgt im Umfang von 50% einer Vollzeitbeschäftigung (derzeit 19,5 Std./Woche) und ist auf drei Jahre befristet. Die befristete Einstellung erfolgt auf der Grundlage der Regelungen des Gesetzes über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG). Aufgabenschwerpunkt ist die Mitarbeit in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Verfolgungsschicksale und Verfahrensabwicklung“, Teilprojekt B, in dem es um Verfahrensabwicklungen in den Wiedergutmachungsakten der dem Gesamtprojekt zugrundeliegenden Autobiographien aus dem Preisausschreiben der Harvard University aus dem Jahre 1939 sowie deren objektiv-hermeneutische Auswertung, geht. Das Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Wiebke Lohfeld (Institut für Grundschulpädagogik) und Prof. Dr. Detlef Garz (Universität zu Kiel).

Ihre Aufgaben

Zentrale und einzige Aufgabe ist die Mitarbeit an der Durchführung des o.g. Forschungsprojekts. Das Arbeitsgebiet umfasst die Mitarbeit in der Projektorganisation, die Vorbereitung und Durchführung von Aktenanalysen mit der Objektiven Hermeneutik sowie Recherchearbeit in Archiven sowie die Unterstützung und Mitwirkung bei der Präsentation von Projektergebnissen und dem Verfassen wissenschaftlicher Publikationen.

Zu den Aufgaben zählt ferner die Beteiligung an der projektrelevanten Selbstverwaltung (einschließlich Berichtswesen). Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation, die entsprechend unterstützt wird.

Ihr Profil

  • erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Promotion) mit deutlichem Bezug zur Ausschreibung (z.B. Erziehungswissenschaft, Biographieforschung mit dem Schwerpunkt auf Verfolgte im NS, Methodenkenntnisse in der Objektiven Hermeneutik und Erfahrung in der Aktenanalyse)

  • motiviert, zielstrebig und forschungsorientiert, erkennbare Kenntnisse über das Harvard-Preisausschreiben von 1939 und die Forschungen der Projektleitung, insbesondere die einschlägigen Publikationen

  • sehr gute historische Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte

  • Interesse an der Vernetzung mit Forschenden im genannten Forschungszusammenhang

  • Erwartet werden Kenntnisse und Erfahrungen in qualitativ-rekonstruktiven Forschungsmethoden insbesondere der Methode der Objektiven Hermeneutik aber auch darüber hinausgehend

  • sehr gute schriftsprachliche Kompetenz sowie mündliche Präsentationskompetenz

  • hohes persönliches Engagement sowie zuverlässiges, eigenständiges, strukturiertes und ergebnisorientiertes Arbeiten im Projektteam

 

Wir bieten

  • ein spannendes und sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem kollegialen Team, in dem es sowohl Raum für Zusammenarbeit und Austausch gibt als auch die Freiheit, eigene Ideen zu entwickeln

  • Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L sowie die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen gemäß TV-L (Jahressonderzahlung, Altersvorsorge (VBL))

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexible Arbeitszeiten

  • Einbindung in ein forschungsaktives und gut vernetztes Umfeld

  • Möglichkeiten zur Teilnahme an nationalen und internationalen Workshops und Konferenzen, Karriereberatung

  • vielfältiges Sportprogramm mit gesundheitsfördernden Angeboten

Die Universität Koblenz begrüßt Bewerbungen aller Altersgruppen, unabhängig von Geschlechtsidentität, Behinderung, ethnischem oder kulturellem Hintergrund, Religion, Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils an und sind daher an Bewerbungen von Frauen besonders interessiert. Sie werden bei gleichwertiger Eignung und Befähigung im Falle einer Unterrepräsentanz bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei sonst gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Prof. Dr. Wiebke Lohfeld zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Unterlagen bis zum 30.04.2026 unter Angabe der Kennziffer 041/2026 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei an bewerbung@uni-koblenz.de.

Von der Einsendung von Bewerbungsfotos ist abzusehen. Wir versenden keine Eingangsbestätigungen. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Bewerbungsunterlagen datenschutzkonform vernichtet.

 

  

www.uni-koblenz.de/karriere

Stellenmerkmale

Dein Beschäftigungsumfang

Teilzeit (befristet)

Dein Gehalt

E13

Dein Arbeitsplatz:

vor Ort

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Raum Koblenz

Ansprechpartner:in

Bei Fragen

Frau Prof. Dr. Wiebke Lohfeld