7 Spartipps fürs Studium: So kannst du als Student ordentlich Geld sparen

Kategorie: Studentenleben

Was war der Satz, der dich während des Studiums am meisten genervt hat? „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“ Fast alle Studenten müssen sich diesen Spruch anhören, wenn es mal wieder für zwei Wochen Kartoffeln zum Abendbrot gibt, weil demnächst die Semestergebühren fällig werden. Vielleicht war der letzte Onlineshopping-Marathon doch nicht die beste Idee?

Tatsache ist: Der Wille zum Sparen unter Studenten ist da. Nur an der praktischen Umsetzung hapert es ein bisschen. Schließlich will man neben dem stressigen Studium ja auch noch leben und sich etwas gönnen. Das kannst du auch! Mit den richtigen Tipps ist es gar nicht so schwer, das Geld so einzuteilen, dass du ordentlich davon leben und trotzdem noch hier und da etwas für dein Freizeitvergnügen ausgeben kannst.

Die folgenden Tipps helfen dir also zu einem vollen Sparschwein und gleichzeitig zur besseren Kontrolle deiner Finanzen!

#1 Übersicht ist alles: Was kostet Studieren?

Die Zeiten, in denen Studenten sich von monatlich knapp 600 Euro BAföG finanzieren konnten, sind vorbei. Steigende Mieten und Kosten für Essen sowie Semestergebühren tragen dazu bei, dass nicht selten pro Monat ein Tausender verbraten werden muss. Gerade in den Großstädten wie Berlin, Hamburg oder Köln ist das häufig der Fall.

Bei diesen Größen ist es sinnvoll, den Überblick zu behalten. Eine Excel-Tabelle, bei der du die Ausgaben gegen die Einnahmen aufrechnest, kann Wunder bewirken. Teile dir dabei die Ausgaben nach einzelnen Posten wie Wohnungsmiete, Essensgeld, Nebenkosten und anderen Fixkosten ein. Auch Taschengeld, Kleidungsgeld und ein Urlaubsfonds sind eine gute Idee. Wenn du außerdem noch kontinuierlich deine Semestergebühren ansparst, hast du immer den Überblick und bleibst vor Engpässen während des Studiums bewahrt. 

#2 Wöchentlicher Kassensturz für Studenten: Hab dein Geld im Blick!

Obwohl ein Kassensturz nicht unbedingt gleich sparen heißt, bringt es eine ganze Menge, wenn du kontinuierlich weißt, wie viel Geld du noch für welchen Bereich zur Verfügung hast. Auch wenn das nicht unbedingt immer eingehalten werden muss, hilft es doch die Bremse einzulegen, wenn schon am 3. des Monats das Taschengeld zur Hälfte verbraucht ist.

Daher ist es eine gute Idee für alle Studenten, Belege und Kassenzettel zu sammeln und sich am Ende jeder Woche für ein paar Minuten hinzusetzen. Dann kannst du aufschreiben, wie viel Geld du wofür ausgegeben hast und wo du vielleicht noch ein bisschen was überhast. Ein weiterer Vorteil davon ist, teure Angewohnheiten zu entlarven. Die können sich Studenten nämlich im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten.

#3 Die 50:50-Methode für Studenten: So kommst du reich aus dem Studium

Okay, seien wir ehrlich, wirklich reich wirst du damit als Student nicht. Trotzdem hilft dir dieser Tipp dabei ein solides Finanzpolster aufzubauen, dass du in Notfällen anzapfen kannst. Der Trick ist so einfach wie genial: Von jedem Geld, dass du unerwartet bekommst, wie Geburtstagsgeld, Stromrückzahlungen oder Ähnliches, legst du die Hälfte zurück.

So kannst du dir immer noch neben dem Studium etwas gönnen, haust aber nicht direkt dein gesamtes Erspartes auf den Kopf. Konsequent durchgezogen kann dir diese Methode nach ein paar Jahren ganz schön was einbringen!

#4 Richtig arbeiten und Geld sparen: Abgaben für Studenten

Mit einem 450-Euro-Job kannst du als Student nichts falsch machen. Anders sieht das bei Werkstudenten aus. Hier zahlst du etwa 10% Lohnsteuer und musst deine Familienversicherung selber bezahlen, was inzwischen pro Monat stolze 90 Euro sind. Insbesondere wenn du unter 25 Jahren alt bist und eigentlich noch über deine Familie versichert sein kannst, lohnt es sich, hier einmal den Stundenlohn nach allen Abzügen zu berechnen. 

Manchmal bist du nämlich mit einem 450-Euro-Job und einer kleinen freiberuflichen Tätigkeit sehr viel besser dran. Denn Zeit ist bekanntlich Geld, weshalb hier zu sparen automatisch mehr Geld bedeutet. Außer natürlich, der Job ist super. Dann lohnt es sich, dabei zu bleiben.

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#5 Studentenfutter: Hier will sparen gelernt sein

Neben der Wohnungsmiete geht meistens das meiste Geld im Studium für Essen drauf. Egal, ob in der Mensa, beim Ausgehen oder in der eigenen Küche: Lebensmittel sind teuer und wollen daher richtig eingesetzt werden. Ein kleiner Tipp vorneweg: Direkt am Essen sparen rächt sich immer. Nach ein paar Tagen hat man nämlich keine Lust mehr und gibt das Doppelte aus, anstatt zu sparen.

Besser ist es, schlau auszuwählen, wo und was man einkauft. Auch als Student musst du nicht nur in Discountern einkaufen. Allerdings sparst du während des Studiums eine Menge Geld, wenn du dort Grundnahrungsmittel wie Mehl, Konserven, Obst und Gemüse kaufst und nur für spezielle Zutaten in einen Supermarkt spaziert.

Ein weiterer heißer Tipp für Studenten ist der gute alte Einkaufszettel. Indem du dir einmal pro Woche überlegst, was du essen möchtest, gehst du auch nur einmal einkaufen. Das ist am Anfang gar nicht so einfach, über das ganze Studium verteilt sparst du damit aber Hunderte von Euros.

#6 Tipps für neues Altes: So geht sparen für Studenten

Das gesamte Studium in alten Jeans zu verbringen und Möbel vom Sperrmüll zu nutzen, ist nicht gerade die Traumvorstellung der meisten Studenten. Statt aber nun nach teuren neuen Klamotten auf die Jagd zu gehen oder IKEA leer zu räumen, ist es eine gute Idee, auf gebrauchte Gegenstände umzusteigen.

eBay Kleinanzeigen entwickelt sich aktuell zu einem Mekka für Schnäppchenjäger, bei dem du richtig satt sparen kannst. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Wer sich einmal mit diesem Secondhand-Lifestyle angefreundet hat, der interessiert sich auch schnell für gebrauchte Kleidung. Auf Plattformen wie Kleiderkreisel entdeckst du damit eine ganz neue Welt. Aber das Beste dabei ist und bleibt immer noch der schrumpfende ökologische Fußabdruck.

#7 Sei ein Fuchs: Studentenrabatte richtig ausnutzen

Der letzte Tipp ist einer, den du nur während des Studiums nutzen kannst. Und das solltest du! Fast überall werden inzwischen Studentenrabatte angeboten. Ob es die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio ist, der neue Handyvertrag oder Eintrittskarten in ein Konzert: Als Student kannst du manchmal bis zu 50% sparen!

Außerdem lohnt es sich, die Angebote deiner Uni einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Warum immer zum teuren Copyshop laufen, wenn du in der Uni kostenlos kopieren kannst? Und vielleicht ist der Sporttarif der Uni doch die bessere Wahl als das teure Fitnesscenter? Überlegen kostet nichts. Spart aber eine ganze Menge.

Hinweis: Unsere Artikel richten sich an alle Geschlechter. Für eine leichtere Lesbarkeit verwenden wir jedoch das generische Maskulinum. Deine stellenwerk Redaktion.


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Über die Autorin: Sofia Nelles ist waschechte Digital Native und Masterstudentin an der HAW Hamburg. Sie ist begeistert von fertigen To-Do-Listen, gutem Wetter in Hamburg und Out-of-the-Box Ideen.